Mein schönstes Hobby

Diese Woche gibt es zum ersten Mal hier einen Beitrag zum Thema der Woche beim „Webmasterfriday“. Es ist ein schönes Thema so richtig passend zum Wochenende: Das schönste Hobby. Jedoch soll es nur um Hobbys gehen, die nicht „digital“ sind, also nichts am PC oder dergleichen.

Da habe ich überhaupt kein Problem, denn bei mir findet das schönste Hobby gar nicht am PC statt.

Mein schönstes Hobby ist das Radfahren was bei mir eher ein gemütliches Radwandern ist. Es kommt dabei nicht auf möglichst lange Strecken noch auf hohe Geschwindigkeit an. Ich betreibe das Radfahren ja auch nicht als Radsport. Der reine Genuss der Natur, der Landschaften ideal zum Abschalten steht im Vordergrund. Zuletzt war ich gestern Nachmittag unterwegs.

Begonnen hat alles vor gerade mal 11 Jahren, wo ich an einem Radfahrkurs für Erwachsene teilgenommen hatte. Ja ich konnte da noch kein Radfahren. Der Spruch was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmermehr war da vollkommen fehl am Platze. Mit sehr professioneller Anleitung gelang mir gut der Einstieg worauf dann um die 50000 km bis heute folgten wovon 31700 km genau erfasst sind.

Hin und wieder kommt zum Wandern mit dem Rad auch mal das Wandern ohne Rad. Das kann auch richtig schön sein und selbst in der Stadt ist es gut möglich. Man kann sich ja da die schönsten Ecken aussuchen.

Hier im Blog geht es um das Radfahren und auch um das Wandern ohne Rad, es kommen dann noch immer mehr andere Beiträge hinzu. Einer ist jetzt dieser zum schönsten Hobby.

Vielen Dank für das Vorbeischauen, euer

Das Leben ist eine App

Wie komme ich mir heutzutage bloß vor. Ich habe immer noch kein Smartphone und sehe die Leute, sei es in der Bahn, beim Warten an der Ampel oder auch beim Gehen die ständig nur auf ihr Smartphone schauen und darauf herum wischen. Gerade beim Gehen ist das so eine Sache, ist man da doch abgelenkt und tritt vielleicht in ein Loch oder auf ein Hindernis welches man normalerweise gesehen hätte.

So ein Smartphone oder auch ein Tablet muss ja was tolles sein. Für alles gibt es da mindestens eine App. Ja ist denn sogar das eigene Leben nur noch eine App? Eine App die mit der Geburt gestartet wird, bei der sich dann zeigt ob sie zu viele Fehler enthält und es dann auf eine schiefe Bahn gerät.

Das Leben ist eine App, so kommt es mir heute manchmal vor wenn ich sehe wie vernetzt alles ist. Wenn die App normal funktioniert so wie sie es soll, dann ist der Rechner in dem sie ausgeführt wird nichts weiter als ein Hamsterrad in dem jeder strampelt, bis er dann vielleicht eines Tages noch ein paar Krümel als Rente bekommt.

Ist es denn tatsächlich eine App das Leben? Eine App die einmal beendet wird aber nicht wieder neu gestartet werden kann, weil sie mit ihrem Ende gelöscht wurde, jedoch viele Spuren hinterlassen hat und so im Netz so schnell nicht vergessen wird. Ja eine App ist es, wenn man keinen Moment ohne App und ohne Netz sein kann.

Ich bin gerne draußen unterwegs beispielsweise per Rad. Da ich kein Smartphone habe sondern lediglich zur Sicherheit ein Mobiltelefon das einzig zum Telefonieren geeignet ist, gibt es unterwegs kein Netz. Das Leben ist da keine App und wer am liebsten nur noch auf sein Smartphone schaut, für den wird draußen unterwegs sein, ganz ohne Netz eine langweilige Hölle sein. Natur, was ist das? Zwitschern von Vögeln statt Zwitschern auf dem Bildschirm, so was ödes.

Was passiert bloß wenn das Netz mal ausfällt und keine App mehr funktioniert? Die Natur draußen funktioniert auch dann noch.