Der „Schreibtisch“ im März 2014

So sieht nun der virtuelle „Schreibtisch“ die Xfce-Oberfläche von Ubuntu 12.04 bei mir aus.

Ein Hintergrundbild passend zum Frühling der hier schon Anfang März eine schöne farbige Blütenpracht mit den Krokussen gebracht hat. Auch die ersten Schmetterlinge sind schon unterwegs, so auch der „kleine Fuchs“ auf dem aktuellen Hintergrundbild.

Mal wieder nette Post

Es kam mal wieder ein nettes Schreiben auf einer meiner Mailadressen rein. Ein „Anwalt“ moniert eine angeblich stornierte Lastschrift vom 3. März und schreibt folgendes:

Sehr geehrter Kunde,

leider konnten wir bis zum heutigen Tage keinen Zahlungseingang auf unsere Rechnung vom 08.01.2014 feststellen. Rechnungsnummer: HA/1151118. Sicherlich handelt es sich dabei nur um ein Versehen.

Bitte bezahlen Sie den ausstehenden Betrag zuzüglich der Gebühren bis zum 10.03.2014 auf unser Bankkonto. Die Gesamtsumme der Bestellung ist 172,00 Euro.
Zusätzlich wird Ihnen eine Mahngebühr von 13,00 Euro und die Kosten unserer Beauftragung von 27,54 Euro berechnet. Falls Sie diesen Zahlungstermin nicht einhalten, werden wir Ihnen weitere Kosten des Mahnverfahrens und Verzugszinsen in Rechnung stellen müssen.

Mit freundlichen Grüßen.

Anwaltsbüro Justin Busch

Da schreibt ein angeblicher Anwalt unter dessen Namen ich keinen Anwalt finden konnte, eine Mahnung in der man noch nicht einmal namentlich angeredet wird. „Sehr geehrter Kunde“ ist jedenfalls keine richtige Anrede. Auch soll der Betrag auf ein Konto gezahlt werden, welches überhaupt nicht angegeben ist. Somit ist die Bezahlung auf dem ersten Blick gar nicht möglich. Vielleicht steht die Kontonummer auch in der angeblichen Rechnung die sich in der angehängten zip-Datei befinden soll. Ich habe mir den Inhalt der Datei mal angesehen. Eine Rechnung beispielsweise als PDF-Datei war da nicht drin, stattdessen eine „Inkasso Anwaltschaft stornierte Rechnung.com“. Aus alten DOS-Zeiten war mir noch bekannt das .com Dateien ausführbare Programme sind. Eine „Rechnung“ die eigentlich ein Programm ist?

Ich habe die inzwischen gelöschte „Rechnung“ mal in einem Hex-Editor geöffnet und mir mal angesehen was da so drin steht. Da gab es folgendes zu sehen.:

Diese „Rechnung“ will Mails versenden. Das kann man an den in dem Programm enthaltenen Ausgabetexten, die auf dem Bild zu sehen sind, erkennen. Es ist entweder ein Trojaner der das was er ausgespäht hat per Mail verschickt oder aus dem PC eine Spamschleuder macht.

Bei mir unter Ubuntu nicht funktioniert diese „Rechnung“ wahrscheinlich nicht, es wird auch nicht ausprobiert.

Rosenmontag

Hier im kühlen Norden hat man es nicht so mit dem Karneval, hier gab es heute keinen großen Umzug zum Rosenmontag. Es war hier heute ein Tag wie jeder andere auch.

Es hat bei mir aber auch mal Zeiten gegeben da wurde auch bei mir Karneval oder Fasching gefeiert, das war in der Schule. Ich habe nun mal meine „Zeitmaschine“ angeworfen für eine kleine Reise zurück mit Bildern vom Fasching in der Schule.

Das war 1981 also vor 33 Jahren:

Ich hatte ein Kostüm an welches von meinen Eltern irgendwie zusammengebastelt wurde. Es wurde grundsätzlich nichts fertig gekauft, anders als bei einigen Mitschülern bei denen zumindest Teile des Kostüms extra gekauft waren.

Es war lustig, ein kleines Rollenspiel gehörte auch dazu wo jeder die zu seinem Kostüm passende Rolle spielte. Mir ist die Erinnerung abhanden gekommen, ich weiß nicht mehr was man sich für mein eigenwilliges Kostüm als Rolle ausgedacht hatte.

Nun noch zwei Bilder von 1982 also vor 32 Jahren:

So habe ich da ausgesehen, im rot weiß gestreiftem Hemd.

Jeder hatte etwas mitgebracht, es gab dazu eine Liste an der Tafel die hier nicht auf dem Bild zu sehen ist. Ich hatte Kuchen und wahrscheinlich auch ein Getränk mitgebracht.

Es gab auch Musik und es wurde wohl auch gesungen, jedoch fehlt auch da inzwischen die Erinnerung.

So war damals Fasching in der Schule.

Das Leben ist eine App

Wie komme ich mir heutzutage bloß vor. Ich habe immer noch kein Smartphone und sehe die Leute, sei es in der Bahn, beim Warten an der Ampel oder auch beim Gehen die ständig nur auf ihr Smartphone schauen und darauf herum wischen. Gerade beim Gehen ist das so eine Sache, ist man da doch abgelenkt und tritt vielleicht in ein Loch oder auf ein Hindernis welches man normalerweise gesehen hätte.

So ein Smartphone oder auch ein Tablet muss ja was tolles sein. Für alles gibt es da mindestens eine App. Ja ist denn sogar das eigene Leben nur noch eine App? Eine App die mit der Geburt gestartet wird, bei der sich dann zeigt ob sie zu viele Fehler enthält und es dann auf eine schiefe Bahn gerät.

Das Leben ist eine App, so kommt es mir heute manchmal vor wenn ich sehe wie vernetzt alles ist. Wenn die App normal funktioniert so wie sie es soll, dann ist der Rechner in dem sie ausgeführt wird nichts weiter als ein Hamsterrad in dem jeder strampelt, bis er dann vielleicht eines Tages noch ein paar Krümel als Rente bekommt.

Ist es denn tatsächlich eine App das Leben? Eine App die einmal beendet wird aber nicht wieder neu gestartet werden kann, weil sie mit ihrem Ende gelöscht wurde, jedoch viele Spuren hinterlassen hat und so im Netz so schnell nicht vergessen wird. Ja eine App ist es, wenn man keinen Moment ohne App und ohne Netz sein kann.

Ich bin gerne draußen unterwegs beispielsweise per Rad. Da ich kein Smartphone habe sondern lediglich zur Sicherheit ein Mobiltelefon das einzig zum Telefonieren geeignet ist, gibt es unterwegs kein Netz. Das Leben ist da keine App und wer am liebsten nur noch auf sein Smartphone schaut, für den wird draußen unterwegs sein, ganz ohne Netz eine langweilige Hölle sein. Natur, was ist das? Zwitschern von Vögeln statt Zwitschern auf dem Bildschirm, so was ödes.

Was passiert bloß wenn das Netz mal ausfällt und keine App mehr funktioniert? Die Natur draußen funktioniert auch dann noch.

Ein schräger Tag

So schräg wie der Tag heute

Heute war das irgendwie ein schräger Tag, so wie auf den Bild welches heute entstand.

Es begann damit, dass heute Morgen in der U-Bahn ein Problem mit den Türen aufgetreten war. Da wurde an die 10 mal versucht, die Türen zu schließen und immer wieder klappte das nicht. Schließlich war der Fahrer ausgestiegen, hatte irgendwas bei den Türen gemacht, danach ging es dann weiter. Ich hatte schon gedacht, es heißt nun „alles aussteigen, der Zug ist schadhaft“ aber dem war nicht so. Aber einige Minuten Verspätung hat das dann gebracht.

Dann sollte heute auf der Arbeit eine Einweisung in ein neues Gerät erfolgen, ich war daher extra später gekommen da meine Arbeitszeit heute normalerweise eine andere frühere war und die Einweisung da sonst nicht hinein gepasst hätte. Die Einweisung fiel aber aus, das war erst gestern Nachmittag bekannt gewesen, weil meine direkte Kollegin kurzfristig krank geworden ist. Da war meine Vorbereitung heute praktisch umsonst.

Das sollte aber nicht alles sein. Heute fiel dann bei der Arbeit auch noch das Telefon aus, es war das ganze interne Netz betroffen. Niemand konnte im Haus telefonieren und Anrufe von außen kamen ebenfalls nicht an.

Auf dem Rückweg dann aus was für Gründen mehrere Minuten Verspätung bei der U-Bahn. Irgendwie ein schräger Tag.

Es war heute aber auch etwas nicht schräg. Heute Nachmittag eine kleine Runde mit dem Rad bei einem Wetter welches nicht schräg war. Eine Gelegenheit den Februar zu genießen.

 

Es schneit noch mehr…

Nachdem es hier gestern im Terminal unter Ubuntu bereits schön am schneien war, tut es das heute nochmal und dies verbessert. Nachdem ich auf meinen Beitrag von gestern, in dem ich auf den schneienden Einzeiler den ich bei hackr fand, in der Ubuntu Deutschland Community bei Google+ hingewiesen hatte, wurde prompt von Marc Rintsch eine Verbesserung entwickelt, vielen Dank dafür! 🙂

Es ist ein kleines Skript in Python welches flüssiger läuft als der Einzeiler, da bleiben keine Flocken stehen. Das Skript gibt es dort.

Ein Tipp: einfach mal auf eine virtuelle Konsole unter Ubuntu wechseln beispielsweise mit den Tasten Strg + Alt + F1 und dann dort nach dem erforderlichen Anmelden das Skript ausführen. Dann schneit es auf dem gesamten Bildschirm…

Nun schneit es auf dem ganzen Bildschirm. Das aus den Flocken nun Streifen geworden sind liegt an der Belichtungszeit für das Bild.

Es schneit…

Passend zum Wetter, gerade in den Gebieten wo es ordentlich geschneit hat oder gerade am schneien ist. Hier haben ein paar Schneeflocken schon mal für einige „weiße Flecken gesorgt. Jetzt schneit es hier auch richtig, aber nur im Terminal.

Eine kleine Spielerei in der Programmiersprache Ruby macht es möglich. Was im Terminal von OS X funktionieren soll, das funktioniert zumindest bei mir auch im Terminal von Ubuntu 12.04.

Dazu einfach den folgenden Code in ein Terminal kopieren, nach dem Drücken der Enter-Taste  schneit es dann im Terminal so wie auf dem Bild.:

ruby -e 'C=`stty size`.scan(/\d+/)[1].to_i;S=["2743".to_i(16)].pack("U*");a={};puts "\033[2J";loop{a[rand(C)]=0;a.each{|x,o|;a[x]+=1;print "\033[#{o};#{x}H \033[#{a[x]};#{x}H#{S} \033[0;0H"};$stdout.flush;sleep 0.1}'

Der Schnee im Terminal sorgt wenigstens nicht für glatte Straßen und Wege. Gefunden habe ich das ganze bei hackr.

Schaum

Heute hatte ich beim Duschen Schaum und es gibt auch so manches Getränk mit Schaum. An den Schaum, von dem der heutige Wikipedia-Zufallsartikel der als Startseite im Browser erschienen ist, handelt denkt man eher nicht.

Quantenschaum ist ein Begriff aus der Physik, der bildhaft beschreibt, was passiert, wenn man die zwei großen Theorien der Physik, die Quantenfeldtheorie und die allgemeine Relativitätstheorie, auf einem extrem kleinen Maßstab von 10–35 Metern (so genannte Planck-Länge) anwendet. Hier würden permanent kleine Blasen in der Raumzeit entstehen und wieder zusammenfallen. John Archibald Wheeler gab diesem Phänomen 1955 den zuerst salopp gemeinten Namen Quantenschaum, der später Einzug in die Fachliteratur fand (engl. Quantum foam oder auch Spacetime foam).

Das ist Schaum den man sich wohl nicht so einfach vorstellen kann.

5 km beim Bramfelder Halbmarathon 2013

Man könnte das durchaus als Abschluss der Lauf-Saison ansehen. Das ist es bei mir aber nicht. Für mich beginnt doch mit dem Herbst erst die schönste Zeit zum Laufen und doch ein Abschluss war es heute schon, es war der letzte offizielle Lauf mit Zeiterfassung oder anders genannt Wettkampf zumindest in diesem Jahr. Der Bramfelder Halbmarathon, wo ich schon mal vor zwei Jahren auf 10 km dabei war.

Diesmal war ich beim 5 Kilometer-Lauf dabei, denn 10 km sind derzeit für mich kein Thema. Das Bild entstand einige Minuten nach dem Start des 10 km-Laufes.

Ich lief eine kleine Runde zum Aufwärmen, dann folgte gegen 10 Uhr der Start des Halbmarathons. Da die Runde um den Bramfelder See 5 km lang ist werden nach vier Runden keine 21 km erreicht. Deshalb wird der erste Kilometer beim Halbmarathon auf der Bahn gelaufen.

Die Halbmarathonläufer nach dem Start bei dem Kilometer auf der roten Bahn.

Dann ging es zum Start für den 5 km-Lauf der 10 Minuten nach dem Start des Halbmarathons erfolgt.

Warten auf den Start.

Dann ging es los, zuerst richtig locker und dann kam es für mich nur darauf an durchzuhalten. Es bringt mir nichts wenn ich zu schnell unterwegs bin und ich dann sofort langsamer laufen oder sogar gehen müsste. Nun kommt noch hinzu, dass es auch diesmal wieder keine Vorbereitung gegeben hat. Ein gezieltes Training auf Veranstaltungen gibt es bei mir eh nicht. Da unterscheide ich mich doch von vielen oder den meisten.

Also durchhalten, auch wenn die Zeit eigentlich egal ist – unter 30 Minuten sollte es in jedem Fall sein und unter 25 Minuten wäre optimal.

Ich habe das genau so durchgehalten, habe aber unterwegs andere auf der Strecke gesehen die gehen oder sogar abbrechen mussten.

Es wurden schließlich 24:20 Minuten womit ich auf den 17. Platz von insgesamt 42 gekommen bin. In meiner Altersklasse (M40) kam ich auf den 3. Platz von insgesamt 6. Aber nix Podest, es gab keine Siegerehrungen für die einzelnen Altersklassen.

Für den Forerunner waren es allerdings keine 5 km, sondern nur 4,95 km. Die Strecke ist aber offiziell vermessen, da hat er einfach etwas zu wenig angezeigt.

„5 km beim Bramfelder Halbmarathon 2013“ weiterlesen

Mopo-Team-Staffellauf 2013

Einmal ist immer das erste Mal, so war gestern für mich das erste Mal beim Mopo-Team-Staffellauf und zugleich auch das erste Mal Staffellauf überhaupt.

Es war zudem für mich der erste Lauf im Stadtpark, der eines der beliebtesten Laufreviere in Hamburg ist.

Bei einem Staffellauf geht es anders zu als bei anderen Läufen. Ist man nicht der erste Läufer in der Staffel, dann gibt es keinen Start in der großen Masse. Dann heißt es in der Wechselzone warten bis der vorherige Läufer dort ankommt.

WechselzoneHier ein Blick auf „meine“ Wechselzone. Ich gehörte zur Staffel 480 und so hieß es für mich dann auch zu warten auf den Start.

Beim warten auf Jürgen, den Läufer vor mir in der Staffel der 5 km in 20 Minuten läuft. In der Ergebnisliste stehe ich an zweiter Stelle, wäre also vor Jürgen dran, jedoch hatten wir unter uns die Reihenfolge geändert.

Dann kam Jürgen mit dem Staffelstab und es ging los. Für mich zur besten Zeit, denn um 18:26 wo ich gestartet war, da wäre sonst auch der Lauftreff am Mittwochabend und so genau die gewohnte Zeit.
Die 5 km durch den Stadtpark waren nun zu bewältigen. Ich hatte zuletzt ja 5 km nur in einem eher langsamen Tempo durchgehalten. Nun wollte ich aber doch ein bisschen mehr schaffen und das auch die 5 km durchhalten. Was schon mal klar war, so wie in Barsbüttel, also unter 24 Minuten wird es nichts. Ich war da bereits nach dem Start zu langsam und das hätte ich auch nicht durchgehalten.

Den ersten Kilometer schaffte ich so in 5:28 Minuten statt meiner zuletzt fast 6:50 Minuten und so ähnlich ging es dann die Strecke weiter entlang. Der „langsamste“ Kilometer war der vierte, den ich mit 5:42 Minuten genau eine Minute schneller lief als am Montag wo ich im Schnitt mit 6:42 Minuten pro Kilometer unterwegs war.

Als ich dann im Ziel also in der Wechselzone angekommen war um den Stab an Stefan, den vierten Läufer abzugeben, habe ich eine Zeit von 27:28 für mich gemessen was einen Schnitt von 5:33 Minuten pro Kilometer entspricht. Siehe da unter den Bedingungen eines offiziellen Laufes, da klappt es dann doch mal mit einem Tempo das Spaß macht 5 Kilometer durchzuhalten.

Hinterher gab es dann das Picknick. Es waren schöne Sachen in den Picknickkörben die in dem stolzen Startgeld von 85 Euro pro Staffel enthalten waren. Dazu gehörten unter anderem leckere Bio-Brötchen, ebenso leckere Bio-Joghurt und Bio-Frischkäse sowie Bio-Camembert und noch andere Leckereien.

PicknickBeim Picknick, daran ist zu sehen es ist eher ein Spaßlauf denn das Zusammensein beim Picknick und nicht nur beim Laufen steht im Vordergrund.

Nun noch zum Ergebnis: Meine Staffel, die zweite vom TSV Wandsetal kam laut Ergebnisliste auf den 356. Platz. Wir haben insgesamt 2:06:41 gebraucht. Es zählt nur die Gesamtzeit nicht die der einzelnen Läufer. So gibt es für mich nur die selbst gemessene Zeit und der Forerunner war auch der Ansicht, dass die Strecke keine 5 km lang war. Für ihn waren es „nur“ 4,95 km.
Unsere erste Staffel kam nach 2:00:35 als 218. ins Ziel und unsere Damen erreichten nach 2:17:28 als 671. das Ziel. Am Schnellsten von uns war unsere Jugendstaffel die nach 1:56:46 als 142. im Ziel war.
Übrigens – bei der insgesamt schnellsten Staffel gestern wurden die 5 km im Schnitt in 16 Minuten gelaufen.

Wie gesagt, das Wichtigste war der Spaß und den hat es gemacht.
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