Donnerstagshimmel #41

Heute der Blick nach oben bei über 30 Grad.

Einfach nur pures Blau, der helle streifen förmige Fleck im Bild ist eine Verunreinigung oder möglicherweise auch ein Kratzer auf der kleinen Linse von meiner Kompaktkamera der sonst nicht zu bemerken ist.

Donnerstagshimmel #40

Der Blick nach oben, heute Vormittag im Wald auf meiner Radrunde. Wieder einmal nur grau aber dank der grünen Blätter ist das Bild nicht nur trist und grau.

Donnerstagshimmel #39

Der Blick nach oben zum Grau.  Aber immerhin gab es etwas Regen den die Natur nach den trockenen Tagen einfach braucht.

Kornblumen und Mohn

Bei meiner Radrunde heute Vormittag gab es viele Kornblumen und auch Mohn zu sehen.

Es heißt über die Kornblume in einem Lexikon aus vergangenen Zeiten:

Kornblume, Flos cyani, Centaurea cyanus L., wuchert fast allenthalben auf Getraidefeldern als ein sehr lästiges Unkraut. Das Gewächs selbst, woraus diese Blume entsteht, hat eckige Stängel mit grauen zerkerbten Blättern. Es giebt dergleichen Kornblumen von verschiedener Farbe, als: weisse, blaue, röthliche, auch bunte. Die blaue Kornblume (Cyanus coeruleus) wird besonders in der Medizin gebraucht, und man schreibt ihr eine harntreibende Kraft zu. In Zier-Gärten trift man auch hin und wieder gefüllte Kornblumen an, die man der mancherlei schönen Farben halber anpflanzet.

Über den Mohn heißt es dort:

Magsaamen, Mohn, Semen Papaveris, besteht aus kleinen weissen, bräunlicht- auch fleischfärbigten, röthlich- und weißlichtgelben, kleinen, runden Saamen, der in den Köpfen der Mohnpflanze in Menge enthalten ist. Der großköpfigte Mohn mit weissen Saamen, wird für den besten gehalten, und da, wo man sich auf den Mohnbau legt, allen andern vorgezogen. Die Mohnpflanze wächst überall, wird aber nur an wenig Orten ins Grosse gebaut. Man gebraucht davon die Blumen, die reifen und unreifen Köpfe, den Saamen und das daraus gepreßte Oel in den Apotheken; imgleichen auch das Oel in die Küche und Haushaltung und zum Mahlen, den Saamen in die Küche und zu Confituren. In Deutschland bauen vorzüglich die Rheingegenden, Westphalen, Niedersachsen und Thüringen Mohnsaat, daher dann auch aus diesen Provinzen das Mohnöl und der benöthigte Mohn- oder Magsaamen durch den Handel gezogen wird.

Das Lexikon aus vergangenen Zeiten, dem diese beiden Artikel entnommen sind, hat den Titel „Neues vollständiges und allgemeines Waaren- und Handlungs-Lexicon“. Es wurde von Johann Georg Friedrich Jacobi herausgegeben und war in Heilbronn am Neckar und Rothenburg ob der Tauber erschienen anno 1799. Als ganzes kann man sich das Lexikon in drei Bänden hier ansehen: (Band 1 A-F, Band 2 G-Q und Band 3 R-Z).

Da war die Kornblume also ein sehr lästiges Unkraut. Ich finde die blauen Blüten sind eine Zierde für jedes Feld und gerade Felder bei denen die blauen Blüten nicht nur am Rande zu sehen sind sondern auch mittendrin sind die schönsten Felder.

Die roten Blüten vom Mohn sind da ebenfalls eine Zierde und waren auf der Runde heute schön anzusehen.

Donnerstagshimmel #38

Der Blick nach oben, heute schönstes Blau das am besten im Wald zu genießen war.

Der letzte Tag

Bei Nicole von Bewusst Glücklich läuft derzeit eine Blogparade zum Thema „Was wenn morgen Dein letzter Tag wäre?„. Es geht darum, dass man sich Gedanken macht, wie man seinen letzten Tag im Leben verbringen will oder wie man sich diesen vorstellt.

Zugegeben das ist eigentlich eher ein Thema für den November, wo bei oft eher grauem Himmel der Totensonntag auf dem Kalender steht, jetzt zum Ende des Frühlings beim immer noch recht frischen Grün ist es nicht ganz so passend. Aber auch jetzt kann man sich mal diese Gedanken machen.

Wie stelle ich mir nun meinen letzten Tag im Leben vor. Ist es überhaupt möglich vorher genau zu wissen wann einem die Stunde geschlagen hat, welcher Tag nun der letzte ist.  Wenn man das nicht vorweg ahnen kann, dann könnte es passieren, dass dieser letzte Tag überhaupt kein besonderer Tag sein wird. Es wird an diesem Tag dann irgendwann einfach Schluss sein und bis dahin ein Tag wie jeder andere gewesen sein.

Ich vermute mal, das man das wohl vorweg ahnen kann. Meine Hoffnung ist die, dass ich nicht zu denen gehöre die irgendwann einmal auf diesen Tag warten weil sie eine Krankheit haben, gegen die unsere tolle hochtechnisierte Medizin immer noch machtlos ist, wenn diese Krankheit erst in einem weit fortgeschrittenen Zustand diagnostiziert wurde. Dann wurde man vielleicht mit giftigen Medikamenten behandelt die furchtbare Nebenwirkungen haben, man wurde vielleicht sogar mehrmals operiert und gebracht hat es höchstens ein paar Monate zusätzlich und das dann mit eben diesen Nebenwirkungen. In so einen Fall würde ich mich einfach nur auf den letzten Tag freuen, sofern ich dass noch bewusst kann und nicht schon vorher irgendwie weggetreten bin. Es ist dann einfach eine Erlösung.

Es bleibt nun noch die Möglichkeit über, dass ich auch ohne Erkrankung irgendwie spüre morgen ist mein letzter Tag, es geht einfach zu Ende. Sofern ich dann noch irgendwie nahe Angehörige habe, wäre ich an dem Tag dann gerne mit eben diesen zusammen. Da kann ich dann noch mal ein paar schöne Stunden gemeinsam erleben. Es soll dann einfach noch mal ein lieber Tag werden, vielleicht mit netten Gesprächen über früher. Genaue Pläne für die Gestaltung dieses Tages habe ich jedenfalls nicht.

Ich möchte auch nicht ausschließen, dass der letzte Tag für mich sogar einen gewissen Reiz hätte. Denn die Antwort auf die Frage was danach kommt wäre dann endlich möglich. Kommt da das große Nichts was so wäre wie Schlafen ohne Traum nur dann für immer, oder gibt es ein Jenseits beispielsweise so ähnlich wie in Berichten über Nahtoderfahrungen beschrieben. Dann weiß ich es, kann nur niemandem davon erzählen. Es ist eine Frage die jeder erst beantwortet bekommt, wenn er selbst dran ist.

Donnerstagshimmel #37

Heute am ersten Donnerstag im Juni wieder der blick nach oben zum kräftigen Blau.

Wenn die Technik nicht will

Wenn die Technik nicht will dann muss improvisiert werden. Heute war das so bei mir auf dem Arbeitsweg. Bei der U-Bahn wollte die Technik nicht so richtig. Erst gab es regelmäßig Durchsagen, dass wegen eines schadhaften Zuges Verspätungen von bis zu 20 Minuten möglich sind. Der schadhafte Zug war allerdings auf der Gegenrichtung, nicht in der Richtung in die ich wollte, aber der brachte auch da alles durcheinander.

Aber auch bei dem Zug wollte die Technik nicht so richtig. Das war ein neuer Zug vom Typ DT5 bei dem heute auf dem Monitor für die Zugabfertigung durch den Fahrer kein Bild war.  Daher musste der Zugfahrer immer wieder raus gucken und auch mal aussteigen um zu sehen wie viele Leute ein und aussteigen, damit die Zugabfertigung möglich war. Raus gucken oder aussteigen, eine Zugabfertigung wie früher nur das es keinen Haltestellenwärter mehr gibt der früher die Zugabfertigung übernommen hatte.

Der Bildschirm in dem Fahrerraum war jedenfalls dunkel, einzig eine kleine LED blinkte abwechselnd rot und gelb. Vielleicht war das auch der Grund dafür das der Zug verhältnismäßig langsam gefahren war.

Es war nicht das erste mal, das der Bildschirm für die Zugabfertigung dunkel geblieben ist. Ich habe das mindestens schon einmal gesehen. Irgendwie scheint es da wohl ein Problem zu geben.

So gibt es dann wenigstens eine Zugabfertigung fast wie anno dazumal zu erleben.

Herzlichen Glückwunsch…

Heute auf dem Weg zur Arbeit ein etwas anderer Text auf der Zugzielanzeige bei der S-Bahn.

Na so was, da wird dem HSV zum Klassenerhalt gratuliert. Dabei ist der Klassenerhalt doch eine Selbstverständlichkeit wenn der HSV als „unabsteigbar“ gilt.

Feiern konnten die denn Klassenerhalt gestern Abend jedenfalls wie eine Meisterschaft. Hier wurde in der Umgebung so geknallt wie im letzten Jahr wenn bei der Weltmeisterschaft in Brasilien ein Tor für die deutsche Mannschaft fiel oder ein Spiel dort gewonnen wurde.

Vielleicht kann ja auch im nächsten Jahr wieder so gratuliert und geknallt werden, wenn die es wieder so spannend machen wie in diesem Jahr.

Hallo Sommer

So sah er aus, der Sommeranfang. Jedenfalls ist der heute für diejenigen die uns täglich mit einer Sage versorgen, einer Vorher-Sage über das Wetter.

„Meteorologischer Sommeranfang“ im Jahr 2015, das heißt Radfahren mit Kälteschutz für die Ohren. Wenigstens habe ich mir heute Vormittag mal zugetraut auf die Thermojacke zu verzichten und stattdessen die Weste für den Sommer gewählt. Es war damit nicht zu kalt.

Aber zum kommenden Wochenende soll der Sommer tatsächlich als Sommer ankommen. Jedenfalls nach der Vorher-Sage.

Mit genau 40 Kilometern per Rad heute Vormittag begann der Juni und damit der Sommer.

Alles was mir gerade auf den Nägeln brennt ;-)